Pickles

Lua App für Jeti Fernsteuerungen

Ueberwachung von Strom und Spannung der Empfänger Stromversorgung, sowie Spannung des Antriebsakkus.

Ausgabe des Gesamtstromes sowie der gemittelten Zellspannung.

Diskrete Warnungen bei Ueber- oder Unterschreitung von Grenzwerten.

Typischer Anwendungsfall ist eine Stromversorgung für einen Grosssegler mit zwei LiFe Akkus als Speisung.
Der Hauptzweck der Lua App besteht darin, dass die zwei separaten Sensorwerte für den Stromverbrauch zusammengerechnet werden. Die Summe wird einerseits im Display vergrössert angezeigt, andererseits können drei verschiedene Warnungen (Hinweise) generiert werden.
Im weiteren werden maximal drei Spannungen in Zellspannungen umgerechnet und dargestellt. Falls vorhanden, wird die Zellspannung des Antriebs vergrössert dargestellt, ansonsten die Zellspannung des schwächeren der beiden Empfängerakkus.

Akkustische Warnungen:

  • Hoher Strom beim Einschalten
  • Hoher kontinuierlicher Strom (während ca. 1.5 Sekunden)
  • Hohe Stromspitze
  • Spannungsalarm für Empfängerakku

Der Antriebsakku wird nicht überwacht, aber es kann mit einem Schalter die aktuell gerechnete Zellspannung angesagt werden.

Installation

Download: Pickles v 1.5

Die gezippte Datei entpacken und den gesamten Inhalt in den “Apps” Ordner des Senders kopieren (inklusive “Pickles” Ordner!).

Pickles über die Benutzerapplikationen im Sender installieren. Die Datei erscheint zwei Mal, einmal unkomprimiert mit ca. 14KB, das zweite Mal komprimiert mit ca. 9KB Speichergrösse. Für die alten Sender mit monochrom Display empfiehlt sich die kleinere Variante (Funktion identisch!).

In der Telemetrieanzeige Pickles hinzufügen, dann die App im Menu konfigurieren:

Hier die Sensoren für die beiden Empfängerakkus auswählen, sowie die Anzahl Zellen für die Umrechnung.

Alarm Mode: Tiefster Wert der beiden Akkus, nur Akku 1, nur Akku 2, keinen.

Minimale Zellspannung für Kuckucks Alarm.

Alarm Mode: Bei identischen Akkus “Akku 1 oder 2” wählen. Alarm (Kuckuck) ertönt, wenn einer der beiden Akkus unter die minimale Spannung geht.
Vorsicht! Hat einer der Akkus Null Volt, wird dieser ohne Alarm ausgeblendet! Für diesen Fall die Jeti Senderalarme einrichten

Stromsensoren der beiden Empfängerakkus auswählen.

Grenzwerte eingeben (Ampere Strom)

Spannungssensor für Antrieb und Anzahl Zellen auswählen.

Falls gewollt, einen Schalter für die Ansage der Zellspannung definieren (Hier der unbenötigte Trimmknopf T4).

Hier wird unter dem Gesamtstrom die mittlere Zellspannung des Antriebsakkus dargestellt.

Ist kein Antriebsakku ausgewählt, wird die Zellspannung des tieferen, der beiden Empfängerakkus angezeigt.

Fällt einer, der beiden Empfängerakkus aus oder ist nicht eingesteckt (0 Volt!), wir dieser ausgeblendet. Es ertönt kein Alarm!

Praxis

Die Alarme sind diskret, deshalb sollte man sie zunächst mal ausprobieren, indem die Grenzwerte bewusst zu knapp eingestellt werden. Einzig der Alarm für den “Hohen Einschaltstrom” ist knackig, denn dieser könnte auf ein blockiertes Servo hinweisen. In der Regel muss man sofort etwas unternehmen.
Im Flug kommt bei mir zwischendurch der Hinweiston für hohen Spitzenstrom, wenn ich mit hoher Geschwindigkeit eine schnelle Rolle drehe. Ebenfalls kommt die Warnung für hohe Dauerlast, wenn ich Butterfly voll ausfahre und dabei noch etwas zu schnell bin.
Wenn alles eingespielt ist und funktioniert, kann man die Grenzwerte etwas realistischer einstellen, damit beim normalen Flug keine Hinweistöne mehr kommen.

Die Grenzspannung für die LiFe’s stelle ich auf 3,1 Volt. Damit sollte die Warnung frühestens bei ca. 25% Restkapazität ertönen (Kuckuck!). Das kann mit unterschiedlichen Fabrikaten auch etwas anders sein und sollte auf jeden Fall gut ausprobiert werden, bevor man sich darauf verlässt.

Viel Spass mit der App!